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Dieses Rezept für OnePot Pizza Pasta vereint den köstlichen Geschmack von Pizza mit der unkomplizierten Zubereitung einer Pasta in nur einem Topf. Ideal für hektische Wochentage, bei denen Zeit knapp ist und der Hunger groß, verwandelt es wenige Zutaten in ein herzhaftes, gemütliches Gericht, das der ganzen Familie schmeckt. Dank der Kombination aus würziger italienischer Wurst, einer aromatischen Tomatensoße und viel Käse entsteht ein Pasta Highlight mit unverwechselbarem Pizzageschmack, und das alles mit minimalem Abwasch.
Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Versuch an einem chaotischen Dienstagabend, der Duft von Tomate und geschmolzenem Käse hat die Küche sofort verzaubert und die ganze Familie war begeistert. Seitdem ist dieses Rezept ein fester Bestandteil unserer Wochenplanung.
Zutaten
- Olivenöl: für das Anbraten, hochwertiges natives Olivenöl extra sorgt für ein feines Aroma
- Italienische Bratwurst, gemahlen: mild oder scharf je nach Geschmack, beim Einkauf auf frisch gewürzte und hochwertige Fleischqualität achten
- Gelbe Zwiebel, fein gehackt: liefert Süße und Tiefe, frisch und fest sollten sie sein
- Grüne Paprika, klein gehackt: sorgt für eine knackige Frische, roter oder oranger Paprika sind ebenfalls bestens geeignet
- Knoblauch, fein gehackt: bringt würzige Schärfe, am besten frische Knoblauchzehen verwenden
- Getrockneter Oregano und Basilikum: bringen die klassischen Pizzakräuter ins Gericht, auf Qualität mit intensivem Aroma achten
- Rote Chiliflocken nach Belieben: für eine angenehme Schärfe können sie angepasst werden
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: unverzichtbar zum Abschmecken
- Pasta: zum Beispiel mittlere Muscheln Rotini Penne oder Makkaroni, Pastaformen mit Rillen die Soße gut aufnehmen sind ideal
- Pizza Soße aus dem Glas: die beste Lieblingsmarke, da sie die Basis des Geschmacks bildet
- Hühner oder Rinderbrühe: für vegetarische Variante Gemüsebrühe verwenden, am besten wenig Natrium um Salzgehalt zu kontrollieren
- Pepperoni in Scheiben: bringt den charakteristischen Pizzageschmack und etwas Herzhaftes ins Gericht
- Geriebener Mozzarella: geteilt in zwei Portionen, ideal ist eine teilentrahmte Variante mit wenig Feuchtigkeit für schönes Schmelzen
- Geriebener Parmesan: intensiviert die Käsenote und rundet das Gericht ab
- Optionale Beläge: schwarze Oliven gebratene Pilze Speckwürfel frische Kräuter für mehr Vielfalt und persönlichen Geschmack
Anleitung
- Schritt 1: Wurst anbraten
- Erhitzen Sie den großen schweren Topf bei mittlerer bis hoher Temperatur und geben Sie das Olivenöl hinzu. Sobald es schimmert die italienische Bratwurst darin krümelig braten bis sie rundum braun und durchgegart ist. Eventuelle überschüssige Fettmenge vorsichtig abgießen bis etwa ein Esslöffel im Topf verbleibt.
- Schritt 2: Gemüse dünsten
- Zwischenzeitlich die fein gehackte Zwiebel und Paprika zur Wurst geben und alles zusammen unter häufigem Rühren etwa 5 bis 6 Minuten weich dünsten.
- Schritt 3: Gewürze anrösten
- Knoblauch Oregano Basilikum Chiliflocken Salz und schwarzen Pfeffer hinzufügen. Unter ständigem Rühren etwa eine Minute anrösten bis der Knoblauch duftet und die Aromen sich entfalten.
- Schritt 4: Flüssigkeiten und Soße hinzufügen
- Pizza Soße und Brühe in den Topf gießen. Mit einem Kochlöffel alle angebrannten Reste vom Pfannenboden lösen um zusätzlichen Geschmack ins Gericht zu bringen. Alles zum Simmern bringen.
- Schritt 5: Pasta zugeben
- Die ungekochte Pasta hineingeben und gut unterrühren bis sie größtenteils mit Flüssigkeit bedeckt ist. Falls nötig ein wenig zusätzliche Brühe oder Wasser dazugeben jedoch nicht zu viel damit die Soße nicht zu flüssig wird.
- Schritt 6: Köcheln lassen
- Hitze auf mittlere bis niedrige Stufe reduzieren den Deckel fest auflegen und die Pasta unter gelegentlichem Rühren alle 3 bis 5 Minuten garen. Die Kochzeit richtet sich nach der jeweiligen Pastaart und beträgt etwa 12 bis 18 Minuten bis die Pasta al dente ist und die Soße dickflüssig wird.
- Schritt 7: Konsistenz prüfen
- Nach dem Mindestkochzeitpunkt die Pasta probieren. Falls sie zu fest ist oder die Soße zu dünn erscheint noch einige Minuten ohne Deckel weiterköcheln lassen dabei regelmäßig rühren. Ist die Soße zu dick wenig mehr Brühe oder Wasser einrühren.
- Schritt 8: Käse und Pepperoni unterheben
- Den Herd ausschalten und die Hälfte des Mozzarellas den Parmesan sowie die Pepperoni einrühren bis der Käse schmilzt und alles gut vermischt ist.
- Schritt 9: Finales Schmelzen
- Den restlichen Mozzarella gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen den Topf mit dem Deckel abdecken und fünf Minuten ruhen lassen bis der Käse fäden zieht und zerlaufen ist.
- Schritt 10: Anrichten
- Mit frischen Kräutern und extra Parmesan bestreuen und direkt aus dem Topf servieren.
Mein persönlicher Favorit ist die italienische Bratwurst, sie bringt die perfekte Würze und Sämigkeit in das Gericht. Ein unvergesslicher Moment ist für mich immer wenn die Küche vom Duft des brodelnden Tomatensuds mit Gewürzen erfüllt ist und die Vorfreude auf das Gericht spürbar wächst.
Aufbewahrungstipps
Reste der Pizza Pasta in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von drei bis vier Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen die Pasta sanft in einem Topf mit etwas Brühe oder Wasser erwärmen damit die Konsistenz nicht zu trocken wird. Ein Klecks frischer Mozzarella vor dem Aufwärmen sorgt für zusätzlichen Käsegenuss.
Zutatenersatz
Für eine vegetarische Variante einfach die italienische Wurst weglassen und durch zusätzliches Gemüse wie Zucchini Pilze oder Kichererbsen ersetzen. Statt Hühner oder Rinderbrühe eignet sich Gemüsebrühe. Wer es vegan mag verwendet pflanzliche Käsealternativen oder lässt den Käse ganz weg.
Serviervorschläge
Als Beilage passen Knoblauchbrot oder frisches Ciabatta hervorragend um die köstliche Soße aufzutunken. Frische Salate mit einem leichten Dressing wie Balsamico oder italienischem Dressing ergänzen das Gericht ideal. Gedämpftes Gemüse oder gerösteter Spargel bringen Farbe und gesunde Nährstoffe auf den Tisch.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit. Dieses einfache Gericht bringt Pizza Genuss in den Alltag.
Rezept FAQs
- → Kann ich die Pizzapasta vegetarisch zubereiten?
Ja, einfach die italienische Wurst weglassen und durch mehr Gemüse oder vegane Alternativen ersetzen. Gemüsebrühe verwenden und die Gewürze eventuell anpassen.
- → Welche Pastaform eignet sich am besten?
Mittlere Pastaformen mit Rillen wie Penne, Fusilli oder Muscheln halten die Sauce gut und werden beim Kochen im Topf gleichmäßig gar.
- → Wie bewahre ich Reste richtig auf?
In einem luftdichten Behälter im Kühlschrank lagern und innerhalb von 3-4 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen etwas Brühe oder Wasser dazugeben.
- → Kann ich die Pizzapasta vorbereiten?
Ja, Fleisch und Gemüse können vorbereitet und später zusammen mit Flüssigkeit und Pasta gekocht werden. Vollständig vorgekochte Pasta sollte nicht zu lange gelagert werden.
- → Was tun, wenn die Sauce zu dünn oder zu dick ist?
Zu dünn: Sauce offen einige Minuten köcheln lassen, damit sie eindickt. Zu dick: Kleine Menge Brühe oder Wasser einrühren und weiter köcheln lassen.